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"Es hat noch nie einen so schönen März gegeben." Auch große geschichtliche Ereignisse bestehen aus ungezählten kleinen Mosaiksteinen. Jede Lebensgeschichte ist so ein Stein, viele ergeben zusammengefügt ein historisches Gesamtbild. Nur aus den Einzelschicksalen wird das Ausmaß der Tragödie des Anschlussjahres 1938 begreifbar. Gerhard Jelinek holt in den vorliegenden Gesprächen mit österreichischen Emigranten in New York das Wien der späten Dreißiger Jahre zurück. Es sind Stimmen aus dem „4. Reich“. So nannten jüdische Emigranten – in ironischer Anti-These zu Hitlers „3. Reich“ – jene Gegend im Norden Manhattans, wo sich Tausende Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland und Österreich ansiedelten. Zwei Dutzend Lebensberichte leidenschaftlicher Österreicher, die wie in einem „fernen Spiegel“ aus Manhattan die Zeit der Emigration und die (Selbst-)Zweifel an Heimkehr und Heimat nach dem Ende des Kriegs aufleben lassen. Betroffen. Berührend. Beschämend. |
Seiten |
216, mit einem Vorwort von Peter Marboe und zahlreichen farbigen Abbildungen |
Format |
15 x 21,5, gebunden mit Schutzumschlag |
Preis |
EUR 22,50 (A/D), CHF 39,80 |
ISBN |
978-3-902404-64-0 |